Das tut Werner & Mertz

Die Müllflut eindämmen durch eine neue Kunststoffwirtschaft

Eine EMF Studie sagt die Vervierfachung der globalen Kunststoffproduktion bis zum Jahr 2050 voraus. Parallel dazu steigt die Menge an Plastikmüll in den Weltmeeren. Gelingt es bis dahin nicht, die Kunststoffproduktion, Nutzung und Verwertung in Wertstoffkreisläufen zu organisieren, schwimmt in wenigen Jahrzehnten mehr Plastik als Fisch in den Ozeanen.

Genau an diesem Punkt – eine echte Kreislaufwirtschaft zu organisieren – setzt Werner & Mertz an. Von Reinhard Schneider, dem geschäftsführenden Gesellschafter und Inhaber der Werner & Mertz GmbH ging 2012 der Impuls zur Recyclat-Initiative aus. Eine Initiative, die Altplastik nicht als Müll sieht, sondern als Ausgangsmaterial, um daraus neuwertige Produkte zu schaffen: So wird aus einer PET-Plastikflasche wieder eine PET-Flasche. Recyclat nennt sich das wiederaufbereitete Material.

Dank der Recyclat-Initiative hat Werner & Mertz inzwischen über 370 Millionen PET-Flaschen zu 100 % aus Recyclat auf den Markt gebracht. 20 % dieses Recyclats wurde aus dem Sammelsystem Gelber Sack gewonnen. Die Erfolge der Recyclat-Initiative sparen Rohstoffe, senken den CO 2-Ausstoß und vermeiden Abfälle.

Verzicht auf Mikroplastik

So offensichtlich die Vermüllung der Meere und Küsten durch große Plastikteile ist. So groß sind die Probleme, die Mikroplastik verursacht:

Diese Plastikteile und Fasern kleiner als 5 Millimeter werden von vornherein schon so winzig produziert (primäres Mikroplastik) bspw. für Kosmetika, Handseifen, Reinigungsmittel oder sie entstehen durch den Zerfall von Plastikmüll (sekundäres Mikroplastik).

Werner & Mertz zeigt mit seiner Marke Frosch: Es geht auch ohne Mikroplastik! Das komplette Frosch-Produktsortiment entfaltet seine volle Reinigungs- und Pflegewirkung meeresschonend ohne Mikroplastik.

Ganzheitlich Nachhaltig

Das Kreislaufprinzip prägt Werner & Mertz von der Produktentwicklung, der Herstellung bis zur Abfüllung und der Nutzung unserer Produkte.

Jeder einzelne Schritt soll die Recyclingfähigkeit sichern, ja sogar fördern und das nicht nur bei den Verpackungen. Als ganzheitlich nachhaltig handelndes Unternehmen beziehen wir unsere Lieferanten mit ein: Mithilfe eines eigens entwickelten Rohstoffpasses erhalten wir Informationen über gelieferte Rohstoffe und Materialien, die weit über die gesetzlich vorgeschriebenen Standard-Rohstoffinformationen hinausgehen.

Alternativen finden

Keine Frage, Verbesserungsmöglichkeiten gibt es immer. Deswegen forscht Werner & Mertz intensiv nach Alternativen für Substanzen, die noch nicht unserem nachhaltigen Selbstverständnis entsprechen.

Sogenannte synthetisch Polymere werden wegen ihrer Umweltauswirkungen kritisch diskutiert. Wir suchen und entwickeln natürliche Alternativen wie Chitosan: Seit 2008 ist dieser bionische Wirkstoff mit hervorragenden Imprägniereigenschaften bei uns in der Verwendung. Damit behandelte Oberflächen und Textilien sind vor Feuchtigkeit geschützt, so wie ein Marienkäfer, bei dem Tau und Regen von den Flügeldeckeln perlt.